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Der Mensch in seiner Privatsphäre.
Wer sagt denn, daß Badezimmer grau und langweilig sein müssen? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviele Stunden Ihres Lebens Sie in der Wanne, unter der Dusche oder vor dem Waschbecken verbringen? Es sind, so sagt die Statistik, ziemlich genau 12775 Stunden, 528 Tage!
Die privatesten Quadratmeter unseres Lebens heißen Badezimmer. Nirgends sind wir uns selbst näher als zwischen Waschtisch und Badewanne, nirgends verspüren wir ein größeres Verlangen nach Wärme und Geborgenheit.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen, die im Laufe der Badplanung auftreten.
Wie kommt man zu einer professionellen Badplanung?
Eine Badplanung erstellt Ihnen auch Ihr Innenarchitekt, Installateur oder Bäderprofi vor Ort.
Welche Überlegungen muss ich vor einer möglichen Badplanung anstellen?
Wie groß ist das Bad?
Wieviele Personen nutzen das Bad?
Wie soll es ausgestattet sein?
Wie ist es geschnitten, gibt es Schrägen oder Stufen?
Wo sind Fenster und Tür?
Was hat Sie an ihrem alten Bad gestört?
Was wollen Sie in ihrem neuen Bad verwircklichen?
Welche Leistungen können Sie selber erbringen und wo brauchen Sie fachmännische Hilfe?
Die konkrete Badplanung
Der nächste Schritt auf dem Weg zu Ihrem neuen Bad ist dann die konkrete und detaillierte Planung.
Denn, gut geplant ist halb gebaut.
Dabei sollten Sie kritisch zu sich selbst sein, denn vieles sieht einfacher aus und stellt sich in der
praktischen Durchführung als wesentlich schwieriger heraus.
Rechtzeitig Planen
Beginnen Sie mit Ihrer Badplanung rechtzeitig. Viele bauliche Details können nur während der Rohbauphase berücksichtigt bzw. geändert werden. Denn, liegt zum Beispiel die Abwasserleitung erst einmal läßt sich eine Änderung an deren Verlauf später kaum mehr oder nur unter vergleichsweise hohem Aufwand durchführen.
Was hat Sie an Ihrem bisherigen Bad immer gestört?
Es sollten also bei der Planung die alten Fehler vermieden werden...z.B. die schmutzige Wäsche in der Badewanne, kalte Füsse beim Duschen, die falsche Raumaufteilung.ein fehlendes Fenster usw.
Stellen Sie sich eine Wuschliste für Ihr neues Bad auf.
Wer macht mir eine proffesionelle Badplanung?
Grundsätzlich können Sie sich eine Planung beim Innenarchitekten anfertigen lassen.
Im Laufe der letzten Jahre haben sich aber spezielle Bäderprofisam Markt etabliert. Deren Ausstellungsberater in den Bäderstudios sind auf Badplanungen spezialisiert.
Die vom Badportal empfohlenen Fachhandwerker sind alle ausgesprochene Bäderprofis.Daher können Sie erwarten, das diese in der Lage sind, auch ungewöhnliche Vorstellungen in eine Badplanung umzusetzen und diese auch handwerklich realisieren können.
Wollen Sie Ihr altes Bad renovieren?
Bedenken Sie, dass ein Badrenovierung ca. zwei Wochen dauert.
Während dieser zeit können Sie Ihr Bad nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht benutzen.
Sorgen Sie dafür das Ihnen ein Ausweichbad zur Verfügung steht.
Haben Sie genügend Platz?
Damit Sie sich später in Ihrem neuen Bad wohlfühlen, sollten Sie es ausreichend groß planen. Denken Sie dabei schon daran das Sie älter werden oder an Behinderte Menschen.
Sollten Sie sich beim Umbau Ihres alten Bades mehr Platz wünschen, prüfen Sie bitte die Möglichkeiten, inwieweit ein Teil eines angrenzenden Raumes eventuell dem Badezimmer zugeschlagen werden kann.
Sofern tragende Teile des Hauses dazu angetastet werden müssen, benötigen Sie unbedingt die Dienste eines Statikers.
Als Faustregel für den benötigten Platz gilt heute, 2-3 Quadratmeter pro Person im Haushalt.
Sollten Sie mit mehreren Personen das Bad benutzen sollten Sie auf jeden Fall zwei Waschtische oder ein Doppelwaschtisch einplanen, damit es morgens nicht zum Stau im Bad kommt.
Ab vier Personen erscheint auch ein zweites eventuelle etwas kleineres Bad mit Dusche als sinnvoll.
Diese Faustregeln ersetzen allerdings niemals Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen.
Wenn Sie Ihr Bad als Teil Ihres Wohn bzw. Lebensraumes ansehen oder sich eine Wellnessoase mit Whirlpool und Dampfbad verwirklichen wollen, benötigen Sie entsprechend mehr Platz der natürlich auch entsprechend eingeplant werden muss.
Erstellen Sie einen detaillierten Grundriss für das spätere Aufmass
selbstverständlich kann ein Bäderprofi Ihr neues Bad nicht ohne eine ausreichend detaillierte Grundrissskizze Ihres Bedes planen. Der Bäderprofi wir als erstes einen Aufmaßtermin bei ihnen zu Hause vor Ort vereinbaren um ein konkretes Aufmass für die Planung zu erstellen. Denken Sie unbedingt an die Lage der Wasser- und Abwasseranschlüsse und eventuell Stromanschlüsse.
Ist Ihr Badezimmer ausreichend belüftet?
Eine möglichst gute, zumindest aber ausreichende Belüftung ist unverzichtbar für ein Badezimmer. Am besten ist dabei eine natürliche Belüftung durch ein Fenster. Neben der reinen Belüftungsmöglichkeit sorgt das Fenster auf natürliche Weise für ein angenehm helles und frisches Raumklima. Wenn sich kein Fenster verwirklichen lässt, benötigen Sie eine gute Lüftungsanlage und eine ausreichende Beleuchtung.
Welche Produkte brauchen Sie im Bad?
Dies ist abhängig von ihren Wünschen und Bedürfnissen.
Wünschen Sie in Ihrem neuen Bad lieber duschen oder baden? Wollen Sie lieber einen Whirlpool oder eine normale Badewanne. Dies sind ebenfalls grundsätzliche Überlegungen, die Sie bereits im Vorfeld anstellen sollten, denn manche Wünsche lassen sich nachträglich nicht mehr ohne weiteres realisieren.
Vorwandinstallation oder bodenstehende Keramik?
Aus Sicht der Hausfrau empfiehlt sich sicherlich der Einbau wandhängender Badkeramik, da das Badezimmer dadurch wesentlich besser und leichter sauberzuhalten ist. Wenn Sie allerdings mehr den klassischen Einrichtungsstil bevorzugen, wird vermutlich ein bodenstehendes WC mit aufgesetztem Spülkasten und ein Waschtisch mit klassischer Standsäule besser zu Ihrem Stil passen und diesen unterstreichen.
Unterputz-Armaturen oder Aufputz-Armaturen
Auch diese Überlegung muß unbedingt frühzeitig in Ihre Badplanung mit einfließen, da spätere Änderungen nur mit einem extremen Aufwand realisiert werden können. In manchen Fällen (z.B sehr dünne Wände oder Außenwände) lassen sich Unterputz-Armaturen schlecht realisieren, andererseits kann es aus Platzgründen geboten sein, zumindest in der Dusche Unterputz-Armaturen vorzuziehen, um sich ausreichenden Bewegungsraum in der Dusche zu erhalten. Ebenso sollte man frühzeitig festlegen, ob man Thermostat-Armaturen einsetzen möchte, da bei manchen Armaturen-Herstellern eine nachträgliche Umrüstung nicht mehr möglich ist. Hier berät sie aber gerne ihr Bäderprofi vor Ort.
Die Gestaltung des Bades
Nachdem wir die Vorüberlegungen und den "technischen bzw. planerischen Teil" der Badplanung behandelt haben, ist es nun an der zeit, sich über die Gestaltung des Bades Gedanken zu machen.
Richtige Auswahl der Einrichtungsgegenstände
Wählen Sie qualitativ höherwertige Ware. Stimmen Sie die Farben, Formen der Sanitärkeramik und der Materialien und Farben der Wandbeläge sorgfältig aufeinander ab. Dazu gehört natürlich noch die passende Beleuchtung. Nur so ist gewährleistet, dass Sie lange Zeit Freude an Ihrem neuen Bad haben. Es empfiehlt sich, bei der Sanitärkeramik die Produkte einer Serie eines Herstellers zu wählen, denn diese passen optimal zusammen und stimmen auch farblich bestmöglich überein.
So erzielen Sie größtmögliche Harmonie im Erscheinungsbild Ihres neuen Badezimmers. Dabei sichert eine hochwertige Einrichtung mit zeitlosen Formen und Materialien für lange Zeit Ihre Freude an Ihrem Bad.
Materialauswahl bei Böden, Wänden und Decken
Die verschiedenen Hersteller von Wand-und Bodenbelägen bieten heute eine riesige Vielzahl an Materialien zur Wand-, Boden- und Deckengestaltung an. Die Bandbreite reicht von den bekannten Fliesen aus Keramik, Metall und Steinzeug über Naturstein bis hin zu Holz, welches neuerdings sogar innerhalb des Nassbereichs z.B. der Dusche Verwendung findet. Andere Varianten sind offener Putz, oder glatt gespachtelter und mit allerlei Farbtechniken gestalteter Putz. Ihrer Fantasie sind beinahe keine Grenzen gesetzt.
So wirken auch relativ kleine Bäder durch den Einbau einer Spanndecke merklich größer.
Raumaufteilung
Je nach Einrichtungsstil, gibt es tolle Möglichkeiten, Räume sowohl gestalterisch aufzuteilen, als auch die einzelnen Funktionsbereiche voneinander abzugrenzen. Die palette reicht hier von klassischen Mauern und Leichtbauwänden über Glasbausteine bis hin zu Schiebe-Elementen aus Glas oder Holz. Auch hier sind Ihrem und unserem gestalterischen Freiraum kaum mehr Grenzen gesetzt - außer natürlich Ihre Vorgaben hinsichtlich Gestaltung und Budget.
Raumgestaltung durch Accessoires
Wenn aus Ihrem Bad eine helle und lichte Wellnessoase wurde, können Sie z.B. durch Pflanzen und weitere Accessoires die Athmosphäre Ihres Badezimmers noch unterstreichen.
Waschmaschine und Trockner im Badezimmer
Grundsätzlich geht man bei einem Neubau heute davon aus, Waschmaschine und Trockner nicht mehr im Bad unterzubringen, vielmehr werden, da wo es durch geschickte Raumanordnung innerhalb des Hauses möglich ist, Wäscheabwurfschächte so ins Badezimmer eingebaut, dass die schmutzige Wäsche auf direktem Weg in die Waschküche wandern kann. Dies hat vorwiegend ästhetische Gründe. Natürlich ist es bei Badumbauten nicht immer möglich, die Elektrogeräte komplett aus dem Bad zu verbannen. Allerdings gibt es auch in diesen Fällen, diese durch geschickte Ein- oder Umbauten so in den Raum zu integrieren, dass die Optik nicht allzusehr gestört wird.
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