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Weiche Hände
Im Winter sind unsere Hände sehr pflegebedürftig und brauchen viel Pflege. Gerade im Winter zerstören die Kälte, trockene Luft und die zu geringe Luftfeuchtigkeit, den natürlichen Säureschutzmantel der Haut: Der Fett- und Feuchtigkeitshaushalt gerät aus dem Gleichgewicht. Die Haut trocknet aus, vor allem unsere Hände werden rau und spröde. Die empfindliche Haut der Hände besitzt nur eine dünne Fettschicht mit relativ wenigen Talgdrüsen. Eine Handcreme sollte frei von chemischen Stoffen sein, da die Hände durch Arbeit im Haushalt ständig mit vielen verschiedenen Chemikalien in Beröhrung kommen.
Als Allround-Talent in der Handpflege gilt z.B. die Sanddornfrucht. Das fette Öl aus Kernen und Fruchtfleisch besitzt nämlich eine große Ähnlichkeit mit dem Hautfett der oberen Schichten. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E (Radikalenfänger) und weiteren Vitaminen unterstützt den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut, schützt sie und pflegt sie weich und geschmeidig, so dass sie auch in der Winterszeit samtweich bleibt!
Extra-Pflege für raue Hände:
Wer sehr beanspruchte Hände hat, z.B. nach der Haus- oder Gartenarbeit, sollte ihnen zusätzlich Extra-Pflege in einem Hand-Bad gönnen: Kamillentee zubereiten (3 TL auf 1 l Wasser), die Hände für 10 Minuten darin baden. Extra-Pflege verspricht auch das Mandelöl-Sahne-Handbad: In 1 l warmes Wasser 5 ml Mandelöl und ein EL Sahne mischen. Die Hände für etwa fünf Minuten darin baden.
So beugen Sie rissigen Händen vor:
Zum Händewaschen nur ph-neutrale Wachsyndets verwenden. Hände bei angenehmen Temperaturen waschen (nicht zu heiß, nicht zu kalt!). Beim Putzen Haushaltshandschuhe tragen, um den Kontakt zu verschiedenen Chemikalien zu reduzieren. Nach jedem Händewaschen die Hände gut abtrocknen und eincremen.
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