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Der Weg des Yoga
in der hatha- und karana-Yoga-Tradition
Die Formen des hatha- und karana-Yoga sind körperorientiert, und es gibt Bewegungsformen von dynamischen Haltungen bis zur Statik - einer besonders aufmerksamen Wahrnehmung zwischen Geist, Atem und Körper. Das Hauptaugenmerk liegt neben der Bewegung vor allem auf dem Atemprozess. Nach und nach verschmelzen der Körper, der Atem und die Bewegungen des Geistes miteinander.
Durch diese Ausrichtung lernen wir den Geist zu beobachten - dadurch verfeinert sich seine Wahrnehmung. Er wird differenzierter und urteilt und bewertet nicht mehr so pauschal. Alles kommt zur Ruhe - durch das Empfinden der Ruhe können wir uns ganz auf das Hier und Jetzt besinnen und finden den Weg zur ungestörten Meditation.
Innerhalb dieser Tradition wird auch des Tönen und Lauschen auf äußere und innere Töne als Mittel angewandt, um den Geist zu zentrieren. Tönen, besonders tiefe und warme Töne, besänftigen unser Gemüt. Zusätzlich versetzt es die Gewebe unseres Körpers in sanfte Schwingungen. Das wiederum wirkt entspannend auf unser gesamtes körperliches System.
Durch das regelmäßige Üben kommen wir wieder bei uns an, wir sind ganz bei uns, wir werden bewußter im Handeln, Denken und Fühlen.
Der Yoga-Übungsweg steht jedem Menschen offen, egal ob jung oder alt, gesund oder krank. Durch die regelmäßige Praxis werden Sie merken wie Sie sich verändern, wie Sie sich in Ihrem Körper wieder wohler fühlen, wie Ihre Kraft wächst, Ihr Atem voller und Ihre Nerven stabiler werden.
Sie brauchen auch keine besondere Beweglichkeit mitzubringen. Ich führe und begleite Sie behutsam auf diesem Weg. Mein Unterricht orientiert sich an den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen. Jeder, der sich selber besser verstehen und besser mit sich umgehen möchte, ist willkommen.
Seien Sie bereit sich offen, positiv und mit einer geduldigen Einstellung auf Yoga einzulassen.
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