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Streß - was heißt das eigentlich?
Wer um seinen Arbeitsplatz fürchtet oder Probleme in seiner Beziehung hat, der läuft Gefahr, krank zu werden. Streß ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. In Deutschland werden die jährlichen Kosten für medizinische Behandlung, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Produktionsausfälle auf mehr als 30 Milliarden Euro geschätzt.
Wissenschaftler haben in vielen Tests festgestellt, daß Menschen, die glücklich und ausgeglichen sind, weniger anfällig für Krankheitserreger sind als Menschen, die seelische Not leiden. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Krankheit und Streßfaktoren wie Einsamkeit oder Existenzangst?
Was ist Stress?
Streß ist zunächst positiv, erst das Übermaß macht krank. Existenzangst, Arbeitslosigkeit, Lärm, Über- oder Unterforderung, Schlafdefizit, Versagensangst, Zeitdruck und Streit können im Körper Streß auslösen. Die Streßreaktion läuft zunächst immer gleich ab: Streßhormone werden vermehrt produziert, und der Blutdruck steigt. Häufigkeit, Vielfalt, Dauer sowie die persönliche Bewertung der Situation entscheidet, was als Streß erlebt wird.
Symptome
- Kopfschmerzen
- Schlaflosigkeit
- Herzbeschwerden
- Magenschmerzen, Durchfall
- Allergien
- Verspannungen oder Verkrampfungen
- Gereiztheit, nervöse Unruhe und
Schlafstörungen
Dauerstreß schwächt das Immunsystem und kann zu Magengeschwüren oder Bluthochdruck führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Diabetes oder Herzinfarkt kommen. Bei länger andauernden Beschwerden sollte deshalb immer der Arzt zu Rate gezogen werden.
Wie kann dem Streß begegnet werden?
Pflanzliche Arzneimittel mit Baldrian oder Hopfen tragen zur Beruhigung bei.
Gegen depressive Verstimmungen hilft Johanniskraut. Das ätherische Öl der Melisse wirkt krampflösend und nervenberuhigend. Eine Anwendung ist besonders bei nervös bedingten Einschlafstörungen und Unruhezuständen zu empfehlen. Bei der Akupressur geschieht die Behandlung nur mit Händen. Durch Druck und Reibung an bestimmten Punkten des Körpers soll der gleichmäßige Fluß der Lebensenergie wieder in Gang gesetzt werden. Akupressur kann auch zur Entspannung verkrampfter Muskeln, gegen Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, der Beseitigung von Übermüdungserscheinungen und zur Erhöhung des Wohlbefindens eingesetzt werden.
Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga oder andere Entspannungstechniken helfen mit Streß besser umgehen zu können.
Ruhige Atmung wirkt entspannend, weil sie Sauerstoff und Energie in den Körper bringt.
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